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Reisetipps - Zahlungsmittel

ZAHLUNGSMITTEL - "Money is not everything. There is MasterCard and VISA."


Wir nähern uns dem Ende und sind mal wieder bei dem lieben Thema Geld. Wir brauchen es immer und überall. Ohne Geld ist eine längere Reise nur schwer möglich. Doch wie soll ich es aufbewahren? Soll ich einfach mehrere 1000 Dollar in meinem Handgepäck mit mir herumtragen? Wahrscheinlich nicht die beste Lösung.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten auf einer Reise, Geld mitzuführen. Welches die beste Wahl ist, darüber lässt sich sicher streiten. Tatsache ist jedoch, dass jede Art ihre Vor- und Nachteile hat. Eine Kombination ist daher vielleicht die beste und sicherste Wahl. Folgende Möglichkeiten stehen dir auf deiner Auslandsreise zur Verfügung:

Kreditkarte
Egal ob VISA, MasterCard, Diners Club oder American Express, eine Kreditkarte solltest du auf jeden Fall auf deiner Reise dabei haben. Sie ermöglicht dir bequem im Ausland Bargeld am Geldautomaten abzuheben oder auch im Handel und Restaurants bargeldlos zu bezahlen.
Bevor die große Reise allerdings starten kann, solltest du dich über die folgenden Dinge informieren:
  • Wie hoch sind die Gebühren?
  • Wird die Karte im Ausland akzeptiert? (Die American Express wird z. B. in einigen Ländern aufgrund der hohen Gebühren nicht akzeptiert.)
  • Überprüfe den Kreditrahmen!
Dein Anbieter verlangt horrende Gebühren für das Abheben von Bargeld im Ausland? Dann solltest du dir unbedingt die kostenfreie VISA-Card der DKB holen. Mit dieser kannst du immer und überall an fast allen Bankautomaten und Banken gebührenfrei Bargeld abheben.

Die Nachteile einer Kreditkarte liegen klar auf der Hand: Es besteht Missbrauchs- und natürlich Verlustgefahr. Sich also allein auf eine einzelne Kreditkarte zu verlassen, ist wenig ratsam.

Bankkundenkarte
Früher hieß sie EC-Karte, heute gibt es die SparkassenCard oder Bankkarte mit Maestro-Logo oder V-Pay-Zeichen und ec-Funktion. Deshalb kannst du meist auch mit deiner Bankkundenkarte problemlos im Ausland Bargeld am Geldautomaten abheben und in Geschäften bezahlen. Doch Achtung! In den meisten Fällen wird eine Gebühr erhoben. Also vorher unbedingt bei deinem Institut informieren.

Bargeld
Bargeld gehört zur Grundausstattung eines jeden Reisenden. Es empfiehlt sich immer einen gewissen Betrag in bar zur Verfügung zu haben, denn solltest du tatsächlich mal ohne Kreditkarte dastehen, guckst du dumm aus der Wäsche. Zum Beginn unserer Reise blieb z. B. unsere Karte ohne jeglichen Grund im Automaten stecken. Und da standen wir nun. In Thailand. Ohne Geld. Nicht besonders lustig.

Reist du in ein Land außerhalb der Eurozone, kann es sinnvoll sein, einen kleinen Betrag in der jeweiligen Landeswährung dabei zu haben. Dann bist du bei der Ankunft ausgerüstet und musst nicht sofort Geld wechseln. Oder noch einfacher: Du nutzt deine kostenfreie Kredtitkarte und holst dir gebührenfrei Bargeld in der Fremdwährung am Flughafen.

Neigt sich die Reise allerdings langsam dem Ende zu, fang an, dir genau zu überlegen, welche Geldbeträge du benötigst. Tauscht bzw. hebst du zu viel Geld ab, musst du beim Rücktausch mit einem Verlust rechnen.

Reisescheck
Traveler-Schecks gelten als sicheres Reisezahlungsmittel und werden praktisch weltweit akzeptiert. Allerdings erscheinen sie ein wenig veraltet und unflexibel. Du kaufst im Vorfeld einige Schecks, unterschreibst sie und löst sie dann im Ausland in ausgewählten Banken, Hotels, Wechselstuben und Geschäften ein. Das heißt, du musst dich zunächst auf die Suche nach einem Institut begeben, dass deine Schecks eintauscht und musst dann auch noch eine Einlösgebühr vor Ort zahlen. Verloren gegangene Reiseschecks werden allerdings gegen eine Gebühr weltweit ersetzt.

Aufbewahrung
Sowohl Bargeld als auch Kredit- und Bankkarte können verloren gehen oder gestohlen werden. Deshalb sollte man versuchen alle Zahlungsmittel möglichst sicher aufzubewahren. Doch welcher ist der sicherste Ort? Eine schwierige Frage. Im Hotelzimmer, am Körper oder im Safe der Rezeption? Sicher ist auch hier eine Kombination die klügste Wahl.

In der Regel lassen wir eine unserer zwei Kreditkarten sowie ca. die Hälfte des Bargeldes im Zimmer, möglichst gut versteckt. Die zweite Kreditkarte sowie den Rest unseres Bargeldes bewahren wir aufgeteilt am Körper auf. Stefan übernimmt die meiste Zeit das Tragen eines Hüftgürtels, den man unter der Hose verstecken kann. Darüber hinaus hat er sich in seine Hosen innenliegende Taschen mit Reisverschluss einnähen lassen. Beide Optionen sind perfekt, um Zahlungsmittel sowie wichtige Dokumente versteckt am Körper zu tragen. Den kleinen Überrest bewahre ich in den Hosentaschen oder einem Portemonnaie auf.



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